Zellgesundheit für hochsensible Gesundheit (Teil 2)

Falls du Teil 1 dieses Artikels noch nicht gelesen hast, hole das gern HIER nach.

Frequenzmanagement

Was kannst du als hochsensibler Mensch nun machen um aufgrund der hohen Reizverarbeitung nicht chronisch krank zu werden oder einen Burn-out zu riskieren?

Stress ist die Folge von Reizüberflutung. Somit ist aus meiner Sicht das Frequenzmanagement wesentlich wichtiger als das Stressmanagement und darum auch Hauptfokus meiner Arbeit.

Das individuelle Frequenzcockpit steuerst du. Entweder indem du bewusst Alternativen wählst oder dich schützt. Insbesondere bei UV-Licht und elektromagnetischen Strahlen hast du grösstenteils keine Wahl-, nur Schutzmöglichkeiten.

Es sind unzählige Frequenzen die jeden Tag auf dich einwirken wie beispielsweise Töne, Gespräche, Gerüche, Berührungen, Stimmungen, Wärme, Wind, Funkwellen, Radiowellen, UV-Wellen, WLAN, E-Stoffe, Farbstoffe, synthetische Aromen, Bakterien, Sonnenstürme, kosmische Strahlen, …..jeweils aus vielen verschiedenen Quellen - oft gleichzeitig.

Du hast die Wahl und die Verantwortung. Für dein hochsensibles Kind ist es von klein auf wichtig zu wissen, das es völlig in Ordnung ist - das andere allerdings vieles nicht so wahrnehmen. Als Kind ist es sehr hilfreich wenn es Alternativen zur Auswahl bekommt, denn zum Zeitpunkt der Überreizung ist es je nach Alter des Kindes zuviel verlangt, selbst nach einer Handlungsalternative zu suchen mit dem es sich besser fühlt.

Zumal sich Kinder meist korrekt verhalten wollen wenn Erzieher, Lehrer oder Eltern etwas verlangen oder vorschlagen oder nicht zurückstehen wollen. Sie trauen sich nicht ihre Emotionen oder Bedürfnisse zu äussern. Insbesondere wenn sie hochsensibel sind und Harmonie eine wichtige Rolle spielt.

Darum ist es als Mutter wichtig ganz klar zu kommunizieren und vor allem authentisch zu sein.

So wie jeder Musiker ein anderes Instrument und Musikrichtung mag, so unterschiedlich sind die Frequenzen die eher motivierend und stärkend oder deprimierend und schwächend bei Hochsensiblen wirken.

Sind es bei dir die Lebensmittel? Dann sei konsequent, insbesondere als Mutter eines hochsensiblen Kindes - du tust deinem Kind keinen Gefallen indem du ihm weiterhin gesüsste, verarbeitete, genveränderte Nahrung gibst / erlaubst. Schau nach Alternativen.

Sind es Menschenmassen? Gehe antizyklisch oder online einkaufen.

Ist es die Perfektion? Werde kreativ und nimm dir gezielt 1 Stunde, einen Tag, eine Situation vor genau gegenteilig zu agieren als sonst üblich und geniesse es mehr und mehr abzuwägen wo dich deine Perfektion stärkt und wo sie dich schwächt.


Zellmembranfluidität und Zellgesundheit

Um deinen Körper zu unterstützen die Reizüberflutung gesund zu meistern, ist es wichtig die Zellgesundheit zu optimieren, dein Immunsystem zu stärken und Entzündungen zu eliminieren.

Dies erreichst du indem du die mehrfach ungesättigten Fettsäuren im optimalen Verhältnis aufnimmst. Es handelt sich um die Omega 3 Fettsäuren wie α-Linolensäure (ALA), EPA und DHA sowie den Omega 6 Fettsäuren wie Linolsäure (LA) und Linolensäure.

α-Linolensäure (ALA) und Linolsäure (LA) sind immer beide vertreten, agieren aber im Wettbewerb um ein bestimmtes Enzym das benötigt wird, um weitere langkettige Fettsäuren zu produzieren. Am Ende der α-Linolensäure (ALA)- Kette stehen Eicosanpetersäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Am Ende der Linolsäure (LA) stehen Eicosanoide und Arachidonsäure.

Letztendlich sind ALA und LA wichtig für den Aufbau der Zellmembran und deren Fluidität (Elastizität).

Die Eicosanoide sind an Prozessen wie dem Zellwachstum, -regeneration, Verminderung von Entzündungen, allergischen Reaktionen, Hautgesundheit,… beteiligt. Dies ist aber nur bis zu einer bestimmten Konzentration der Eicosanoide förderlich, dann wirken sie eher entzündungsfördernd, gefässverengend und Blutdruck steigernd.

Arachidonsäure ist stark entzündungsfördernd und kommt ausschliesslich in tierischen Organismen vor. Dein Ziel ist es somit die Arachidonsäure so gering wie möglich zu halten.

ALA wirkt entzündungshemmend, Blutdruck senkend, immunstärkend, Konzentrationsstärkend, unterstützt den Insulinhaushalt und ist wesentlich für die Gehirnentwicklung.

Die Eicosanpetersäure (EPA) sorgt genau dafür das die Arachidonsäure aus den Zellmembranlipiden ersetzt wird. Ausserdem unterstützt sie die Abheilung entzündlicher Prozesse und einem milderen Entzündungsverlauf was insbesondere bei Allergien eine grosse Rolle spielt. Die EPA Konzentration wirkt regulierend auf die Produktion / Synthese der Omega 3 / 6 Fettsäuren.

DHA ist insbesondere für Kinder sehr wichtig, da diese Fettsäure zur Bildung von Lipiden im Gehirn benötigt wird, welche für Wachstum und eine gut versorgte Haut verantwortlich sind. Insbesondere dienen sie auch der Produktion der Mitochondrien - deiner Energiekraftwerke.

Nun stehen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren also im Wettbewerb um das koordinierende Enzymensemble für den weiteren Umbau - beide werden jedoch benötigt. Darum ist das Verhältnis dieser beiden Fette so wichtig.

Omega 6 : Omega 3 Verhältnis.

Optimalerweise ist das Verhältnis Omega 6 : Omega 3 bei 2:1 bis maximal 5:1.

Aufgrund heutiger Ernährungsgewohnheiten liegt es leider meist bei 20:1 und wesentlich dramatischer. Dies ist dramatisch weil aufgrund diesen Verhältnisses die chronischen Entzündungen, Immunüberreaktionen, Konzentrationsstörungen massiv begünstigt werden.

Was dies für einen hochsensiblen Menschen bedeutet liegt auf der Hand - die kleinste Kleinigkeit, sozusagen die Fliege an der Wand führt zu emotionalen oder auch physischen Überreaktionen. Du bist ruhelos und dein Immunsystem völlig überlastet. Die vielen schleichenden Entzündungen im Körper sind nicht sichtbar, über Monate und Jahre entstehen dann Beschwerden wie Rheuma, Asthma, hormonelle Disbalancen, Hashimoto, Morbus Crohn, Arteriosklerose, Makuladegeneration, Neurodermitis…… u.v.m. Heutzutage gilt es als völlig „normal“ das viele Kinder bereits chronische Beschwerden haben.

Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren

Hier liegt die Herausforderung. Wurst, Käse, tierische Produkte, verarbeitete Lebensmittel stecken voller Omega 6 Fettsäuren. Die Omega 3 Fettsäuren sind sowohl pflanzlicher als auch tierischer Herkunft.

Hierzu gibt es kontroverse Diskussionen. Da ich stets eigenverantwortlich handle teste ich an mir selbst aus, welche Aufnahmeform mir optimal weiterhilft.

ALA ist rein pflanzlicher Natur und wird meist unterschätzt. Die meisten Menschen gehen davon aus, das die direkte Supplementierung von DHA und EPA aus Fisch und Algen wesentlich sinnvoller ist, als ALA zu supplemtieren.

Dem liegt zugrunde das mit der Nahrung aufgenommene ALA nur zu ca. 20% mittels der Enzyme (die auch vorhanden sein müssen) zu DHA und EPA synthetisiert werden. Dagegen spricht jedoch die nur durch ALA erfolgende individuelle Regulation der Umwandlung zu EPA, wenn diese in ausreichender Konzentration vorliegt.

Diese natürliche Regulation wird unmöglich, wenn aufgrund falscher Ernährung zuviel Linolsäure (LA) vorliegt. Hier kommt das optimale Verhältnis wieder zum tragen.

α-Linolensäure (ALA) ist insbesondere in Leinöl und Chiasamen enthalten. Die Qualität ist ausschlaggebend für eine optimale Versorgung. Leinöl ist stark oxidativ und dafür bekannt nur wenige Wochen stabil zu sein. Daher wird Leinöl von guter Qualität mindestens in lichtundurchlässigen Flaschen oder durch Kartons geschützt verkauft. Bestenfalls wird es kühl gelagert.

Sobald Leinöl oxidiert hat es mehr nachteilige Wirkung als Vorteile für deine Gesundheit.

Das native Leinöl hat dazu Bitterstoffe die sich als kontraproduktiv erweisen könnten. Darum gibt es im Handel bereits „gereinigte“ Leinöle die von Bitterstoffen, oxidationsfördernden Enzymen und anderen Verunreinigungen aus der Natur befreit sind.

Weitere Quellen sind Walnüsse und Perilla-Öle die ich sehr schätze.

Die übliche Supplemtierung von Omega 3 Fettsäuren erfolgt durch die direkte Zufuhr von EPA und DHA. Krillöl und andere Fischölkapseln sind hier meist bekannt.

Wie oben bereits erläutert wird damit die natürliche Regulation umgangen.

Da das Omega 3 / 6 Verhältnis nun bei den meisten Menschen so kritisch ist, und die Zufuhr von gutem ALA das Missverhältnis nicht ausgleichen kann, ist es aus meiner Sicht zunächst sehr sinnvoll DHA und EPA direkt zu supplementieren um so in wenigen Wochen das Verhältnis zu optimieren und somit die emotionale und physische Stresstoleranz, insbesondere bei Hochsensiblen, zu stärken.

Hierfür gibt es sowohl vegane Alternativen auf Basis der Meeresmikroalge Schizochytrium sp., als auch Produkte auf Fischölbasis.

Hier bin ich zur Zeit selbst am erforschen was die unterschiedlichen Produkte bewirken können. Ich achte seit Jahren auf sehr gute Leinöle, Perillaöle und esse auch täglich Chiasamen. Ausserdem esse ich vegan und recht ausgeglichen. Dennoch war mein Omega 3:6 Verhältnis katastrophal und meine Emotionen meist an der überschäumenden Grenze.

Ich bin stets für eine natürliche und weitestgehend unverarbeitete Ernährung. Um ALA optimal zu verwerten ist eine gute Nährstoffversorgung, insbesondere mit Aminosäuren essentiell. Hier gibt es natürlich sehr viele Möglichkeiten auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.

Aus meiner Sicht ist es erstrebenswert die Omega 3 / 6 Versorgung auf Basis von α-Linolensäure (ALA) und LA auf natürlichste Weise sicherzustellen . Voraussetzung dafür ist jedoch ein optimales Omega 3 / 6 Verhältnis, sonst kann dies nicht funktionieren. Unsere verfügbaren Lebensmittel machen es uns da nicht sehr leicht, aber es gibt Wege.

Wenn du also deine Nerven beruhigen, deinen Zellstress vermindern, deine Zellenergie steigern, deine Entzündungen minimieren, deine Stresstoleranz verbessern und deine Gesundheit insgesamt optimieren möchtest, empfehle ich dir deine Omega Fettsäuren schnellstmöglich in Balance zu bringen.

Wenn dir meine Informationen gefallen haben, freue ich mich sehr über eine Nachricht von dir, gern auch in den Kommentaren unten. Es existieren viele Sorgen und Beschwerden aufgrund fehlender Informationen. Bitte teile diesen Beitrag, damit noch mehr Menschen, insbesondere Hochsensible, eigenverantwortlich handeln können. Wissen macht handlungsfähig.

HIER geht es zum Teil 1 dieses Beitrags


Herzliche Grüsse, 

            

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