Unterbewusste Alarmanlage

Es sterben Menschen weil ihnen gesagt wurde das sie eine unheilbare Erkrankung haben. Oder ihnen wird gesagt sie mögen bitte all ihre Dinge hier auf Erden regeln, weil sie den Untersuchungen zu Folge nur noch wenige Tage zu leben hätten. Einige entwickeln die entsprechenden Symptome und Beschwerden. Und einige sterben tatsächlich. Leider kommt es dabei vor, das dann festgestellt wird, das Untersuchungsergebnisse vertauscht oder Fehldiagnosen getroffen worden sind. Ärzte nennen das Nocebo-Effekt, das Pendant zum Placebo-Effek. Die Macht der Gedanken wird hier wieder sehr deutlich.

Ich bin hin und hergerissen zwischen Wut und Traurigkeit, wenn Menschen dies alles wissen, gut nachvollziehen können und aus ihrem eigenen Alltag unzählige Situationen aufzählen können, in denen sie aufgrund ihrer negativen Annahme, Befürchtungen entsprechendes Realität werden lassen. Und dann von Zufall sprechen.

Ich selbst bin mittlerweile sehr achtsam, bei dem Gedanken „Oh, hoffentlich rutscht mir das Honigglas nicht aus der Hand" denn die Manifestationskraft ist sehr stark und das Honigglas liegt in Millisekunden auf dem Boden. Das Resonanzprinzip ist ein Naturgesetz, das heisst die Frequenz die Du ausstrahlst kommt zu Dir zurück. In meinen Anfängen hat mir dies sehr geholfen, ich habe dann geschmunzelt und gesagt, ja danke, ich hab´s ja verstanden :-).

Nun die geniale Botschaft, altes Wissen: Was im negativen einwandfrei funktioniert, funktioniert auch im positiven einwandfrei! Grandios nicht wahr!

Leider ist unsere Gesellschaft in der heutigen Zeit darauf ausgerichtet sich „abzusichern“, also zu ergründen was alles passieren könnte und da schon mal vorsichtshalber Massnahmen zu ergreifen. Dies ist eine zukunftsorientierte und auf Angst basierende Verhaltensweise. Und dies wird uns von klein auf so beigebracht. Da freut sich jede Versicherung. Welche Versicherungen hast Du alle abgeschlossen?

Vielleicht hast Du Dich auch schon mal mit Flüchen auseinandergesetzt? Im Mittelalter hatten die stärksten Ritter und Burgherren Angst davor.

Was steckt hinter der Angst?

Unsere Neuronen agieren in einem Mikrotesla-Magnetfeldbereich. Das heisst wir reagieren auf elektromagnetische Schwingungen. Dies empfinden hochsensible Menschen sehr intensiv z.B. durch Schwindel, Müdigkeit, Gereiztheit an Tagen mit Sonnensturm. Lies HIER mehr zu diesem wichtigen Thema.

Jeder Sinnesreiz wird mit Hilfe elektrischer Signale und biochemischer Prozesse im Körper weiterverarbeitet. Der Geschmack auf der Zunge genauso wie das Bild vor Deinen Augen und natürlich auch alles was nicht bewusst sichtbar ist wie WLAN & Co.

Unser Gehirn liebt Automatismen, denn der Energieaufwand dafür ist am geringsten. Das heisst, unter Berücksichtigung all unserer Erfahrungen und Lernprozesse übernimmt unser Unterbewusstsein die Regie über unsere Reaktion auf eine Situation.

Als Baby sind wir noch nicht in der Lage Entscheidungen abzuwägen, unsere kognitiven Fähigkeiten sind noch nicht so ausgereift. Unsere kognitiven Fähigkeiten hängen von unsererm emotionalen Erfahrungsschatz ab. Je emotional intensiver ein Erlebnis für Dich abläuft, desto höher ist die Priorität für das Gehirn dieses abzuspeichern. Es ist dafür völlig unerheblich ob diese Situation nun besonders gefährlich oder herzberührend war, denn dies ist völlig subjektiv. Für den einen ist ein lächeln selbstverständlich, für den anderen bedeutet es eine ganze Welt. Kognitive Prozesse sind abhängig von Deinem emotionalem Gedächtnis.

Wenn Du Dir bereits den Ausschnitt aus meinem E-Book gekauft hast, dann weisst Du bereits das wir alle eine eingebaute Alarmanlage haben. Die Amygdala, ein Mandelkernkomplex der rechts und links im Schläfenlappen unseres Gehirns sitzt, der mit der Grosshirnrinde verbunden ist, die wiederum für unser emotionales Erleben wichtig ist.

Die Amygdala ist Teil des limbischen Systsems (emotionales Gedächtnis). Wenn ein Reiz, ein elektrisches Signal bzw. eine elektromagnetische Schwingung wie ein Wort oder Gedanke bewusst bei uns ankommt, dann erfolgen 2 Dinge,

1. Angstschaltkreis: grobe & schnelle, fehleranfällige Analyse der Situation die über den Thalamus eine undifferenzierte Skizze liefert. Im Thalamus erfolgt eine Bewertung dieser Skizze auf Basis angeborener Mechanismen und erlernten Wissens auf dessen emotionale Bedeutung und Bedrohlichkeit.

Bei einer bedrohlichen Einstufung wird die Reizschwelle überschritten und es erfolgt die Aktivierung dieses entsprechenden zentralen Amygdalakerns, sowie die Aktivierung weiterer Neuronen für verschiedenste automatisierte Prozesse im vegetativen Nervensystem. Somit werden körperliche Angstreaktionen wie beispielsweise Herzrasen, vergrösserte Pupillen, Schweiss, ungeahnte Mobilität blitzschnell ausgelöst. Der Hirnstamm und die Grosshirnrinde werden informiert was automatische Verhaltensweisen wie Flucht, Erstarren, etc. auslöst.

2. Angstschaltkreis „high road“: genaue & langsame Analyse der Situation die über den Thalamus und den Cortex sowie Hippocampus eine Differenzierung des Reizes vornehmen. Dieser Weg ist zeitaufwändig und braucht doppelt so lang. Die sensorischen Anteile des Neocortex (riechen, schmecken, sehen, hören, fühlen) unterstützen die Analyse. Der Hippocampus liefert bewusste Erinnerung an unangenehme oder angstauslösende Situationen.

Als Beispiel nehme ich hier immer wieder gerne ein Beispiel aus meiner eigenen Kindheit, als mein Bruder mir eine riesige Gummispinne aufs Bett legte. Mein 1. Angstschaltkreis sorgte für einen schrillen Schrei und Schweissausbrüche sowie ein so schnelles aufspringen, das es aussah als würde ich aus dem Bett katapultiert. Mein 2. Angstschaltkreis brauchte ca. 30 Sekunden bis er erkannte – Fehlalarm, es ist eine Gummispinne die nicht über mich hinweg krabbelt und auch sonst nur zur grossen Belustigung meines Bruders diente :-).

Das heisst Du hast keinen bewussten Einfluss auf Deine Reaktionen wenn Deine Seele bereits Erfahrungen mit einer oder ähnlich gelagerten Situationen hatte. Dabei ist wichtig zu wissen, daß alles was mit einer emotional einprägsamen Situation zusammenhängt im Gehirn abgespeichert wird.  Das heisst Melodien, Blumen, Gerüche, Tonfall, Mimik, Wortstellung, Wortwahl, Belohnung, Bestrafung … alles wird in diesem Kontext abgespeichert und in zukünftigen Situationen assoziiert. Diese Erfahrung ist völlig subjektiv, denn Dein physischer, mentaler und spiritueller Zustand spielen ebenfalls eine Rolle bei der Bewertung durch den Hippocampus.

Dazu kommt die Interpretation der Situation. Je nach Gemütslage kann ein und dieselbe Situation kritisch oder lustig sein. Dies ist entscheidend für Dein emotionales Gedächtnis.

Emotionen dienen stets als Verstärker und sorgen für eine Speicherung im Langzeitgedächtnis.

Bei Hochsensiblen – HSP sind sowohl die Amygdala als auch die Spiegelneuronen aktiver, es werden noch mehr Reize ungefiltert verarbeitet und führen somit zu einem umfangreichen emotionalem Gedächtnis auf das sie zurückgreifen.

Aber da das bewusst nicht „auszuhalten“ wäre sorgt unser intelligentes Gehirn dafür, das all diese Erfahrungen, Glaubensmuster im Unterbewusstsein (95%) abgespeichert werden und im Bedarfsfall abgerufen werden, stets in dem einmal abgespeicherten Urzustand.

Krankheit & Flüche ...

… sind zu jeder Zeit in beiden Angstschaltkreisen im Endergebnis bedrohlich. Denn so wird es uns auch heute noch suggeriert und regelrecht eingebleut. Jegliche Selbsteinschätzung oder gesunder Menschenverstand wird heutzutage als gedankenlos und gefährlich bzw. unverantwortlich bezeichnet und sogar bestraft (Impfpflicht beispielsweise). Wir haben gelernt was es alles für Krankheiten gibt und jeder kennt jemanden in seinem Umfeld der an Krebs oder anderen „unheilbaren“ Erkrankungen gestorben ist. Früher ist Flüchen zu Folge oft ein Unfall passiert.

Heutzutage sind es verschiedene Ängste die uns davon abhalten in die Eigenverantwortung zu gehen. Deine Alarmanlage schrillt aufgrund der erlernten oder gemachten Erfahrungen.

  1. Die Angst tatsächlich demnächst zu sterben.
  2. Die Angst nicht akzeptiert zu werden mit der Art die Dinge anzugehen.

So traurig wie es ist, ist die grössere Angst nicht akzeptiert zu werden, Gegenwind zu bekommen – gepaart mit mangelndem Vertrauen. Der Leidensweg wird viel leichter akzeptiert und angenommen, als die Möglichkeit aus eigener Kraft einen Weg da heraus zu finden.

Dies hängt damit zusammen, daß die kognitiven Fähigkeiten von den Emotionen beeinträchtigt werden. Bei unangenehmen Emotionen führt dies dazu, daß kognitive Prozesse die diese verstärken würden unterdrückt werden, das heisst die Ängste, die Unsicherheit, die Panik, die Wut, die Traurigkeit, Hilflosigkeit,…. wird verdrängt.

Wenn Du Deine Energie auf etwas richtest wird es stärker, das heisst Deine unangenehmen Empfindungen nehmen zu. Erst durch die Akzeptanz das sie da sind, das annehmen und einfach sein lassen, können diese unangenehmen Emotionen an Kraft verlieren.

Eigennutz der eingebauten Alarmanlage

Gut, wir sind es gewohnt über Gefahren die akut sind oder eventuell eintreten könnten nachzudenken. Und das machen wir gern intensiv, das heisst mit vollem emotionalem Einsatz was dann, wie ganz oben beschrieben, wirklich traurige Folgen haben kann. Unser Gehirn liebt Automatismus und geringsten Energieaufwand.

Aber alles was im negativen funktioniert, funktioniert auch im positiven. Insbesondere interessant ist, daß Dein Gehirn nicht unterscheiden kann ob Du gerade etwas real siehst oder ob Du es Dir nur vorstellst, ob Du etwas fühlst weil etwas im aussen passiert ist oder weil Du es durch innere Bilder ausgelöst hast.

                        That´s your chance – your way!

Du musst Dich nur entscheiden! Und dann wirst Du Dein Langszeitgedächtnis mit positiven Gedanken, Emotionen, Interpretationen, Ereignissen fluten :-). Justiere Deine Alarmanlage neu, indem Du den Datenspeicher änderst.


Das sind die Storys die nach wie vor für viele unglaubwürdig sind, die Spontanheilungen oder überhaupt Heilung von unheilbaren Erkrankungen die dann dem „Zufall“ zugeschrieben werden. Und oft genug sind es garnicht die Erkrankungen, sondern auch der Wunsch nach selbstbestimmter Zeit oder materielle Wünsche die Du auf die gleiche Art und Weise beeinflussen kannst.

Nun liegt es an Dir, Deine Erfahrungen, Glaubensmuster direkt auf Deiner Festplatte zu überarbeiten, denn Dein Arbeitsspeicher ist meist ausgelastet – schau ob Du ihn erweitern kannst, indem Du Deine Achtsamkeit auf das grosse Ganze im Jetzt richtest und ihn nicht stets mit all den Details überforderst.

Dazu brauchst Du jetzt nur noch ein paar Details zu beachten um alles korrekt ans Unterbewusstsein (Festplatte) zu addressieren, sonst kommen all Deine Bemühungen mit „Adresse unbekannt“ zurück und Deine Investitionen an Zeit, Emotion & Geld ist nicht zielführend. Wenn Du schon bereit bist, dann bitte auf allen Ebenen.

In DIESEM Artikel erfährst du mehr über die erfolgreiche Umprogrammierung.

Um im Hier und Jetzt achtsam zu sein gibt es einige Unterstützung. Wie Du weisst arbeite ich gerne mit der geistigen Welt. Demnächst kannst Du mit mir 28 Tage lang an Deinen Herausforderungen arbeiten. Nähere Informationen folgen.

Kennst Du Placebo- oder Nocebo-Situationen von Dir oder aus Deiner Familie? Wie bist Du damit umgegangen? Schreib es unten in die Kommentare, ich freue mich auf den Austausch.

Herzliche Grüsse,


0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.